Wenn sich die Mitglieder der Stadtprinzengarde aufs Fahrrad schwingen, geht es längst nicht nur um Kilometer. Es geht um Gemeinschaft, Gespräche am Wegesrand und einen Tag, an dem der karnevalistische Alltag einmal Pause macht. Genau diese besondere Mischung prägte auch die traditionelle Fahrradtour der Prinzengarde am vergangenen Sonntag.
Bei sommerlichen Temperaturen startete die Prinzengarde am Parkplatz der Feuerwehr in Emsdetten. Organisiert wurde die Tour von den Prinzenpaaren Hentschel (2025) und Tecklenborg (2026), die eine abwechslungsreiche Strecke vorbereitet hatten. Von dort führte der Weg zunächst gemütlich über Austum bis ins idyllische Hembergen.
Unterwegs blieb genügend Zeit für Gespräche und kleine Verschnaufpausen. Eine davon wurde an einem Teich am Ortsrand von Hembergen eingelegt. Zwischen Fahrrädern, kühlen Getränken und viel Gelächter zeigte sich schnell, worum es bei der Tour vor allem ging: das gesellige Miteinander.
Am Nachmittag kehrte die Gruppe zurück nach Emsdetten. Ziel war das Vereinsheim der Westumer an der Schüttenrode. Dort warteten bereits Kaffee und Kuchen auf die Teilnehmer. In lockerer Runde entwickelte sich schnell ein unterhaltsamer Nachmittag, bei dem auch das Wissen rund um den Emsdettener Karneval auf die Probe gestellt wurde.
Ein Ratespiel sorgte dabei für einige überraschende Momente. Selbst ehemalige Stadtprinzen mussten bei manchen Fragen passen. Einer behielt jedoch stets den Überblick: Bruno Jendraszyk erwies sich als wandelndes Karnevalslexikon, wusste nahezu jede Antwort und konnte selbst erfahrenen Karnevalisten noch die eine oder andere Anekdote mit auf den Weg geben.
Zum Abschluss wurde am Abend gemeinsam gegrillt. Am Grill standen Jochen Hentschel und Jörg Feldmann, die die Teilnehmer mit frisch Gegrilltem versorgten und damit den gelungenen Tag abrundeten.
Die Fahrradtour zeigte erneut, welchen Stellenwert solche gemeinsamen Aktivitäten für das Vereinsleben der Stadtprinzengarde haben. Abseits der großen Veranstaltungen und Sitzungen bleibt dabei vor allem eines im Mittelpunkt: die Gemeinschaft.

